VR-Banken in MV spenden 50.000 € für GeflüchteteVR-Banken in MV spenden 50.000 € für Geflüchtete

VR-Banken in MV spenden 50.000 € für Geflüchtete

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern spenden 50.000 Euro für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie unterstützen damit das Deutsche Rote Kreuz bei der Bewältigung der Krise. Die Spende wurde heute am Mittwoch, am 8. Juni 2022, in der Greifswalder Notunterkunft offiziell überreicht.

Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer und ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst mit jedem Tag weiter. Mehrere Millionen Menschen haben wegen des Kriegs bereits die Ukraine verlassen und sind auf der Flucht. Die meisten davon sind in die direkten Nachbarländer geflüchtet, doch auch in Deutschland wurden schon mehr als 610.000 Kriegsflüchtlinge registriert – ein Teil davon in Mecklenburg-Vorpommern.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer hier im Land stellt das vor große Herausforderungen, denn nahezu stündlich kommen weitere Geflüchtete über die polnische Grenze nach MV. Notunterkünfte müssen vorbereitet und Geflüchtete - viele davon traumatisiert - betreut werden. Oft fehlt es an grundlegender Nothilfe, wie Essen, Hygienepakete und Einmallaken und Kissen - eine wärmende Hülle für die Nacht. Das DRK in MV betreut die Schutzsuchenden rundum. Bereits an 20 Orten im Land hat das Deutsche Rote Kreuz Notunterkünfte eingerichtet – und als spendenfinanzierte Organisation ist es dabei auch auf Unterstützung von außen angewiesen.

VR-Banken helfen mit landesweiter Spendeninitiative

Diese Unterstützung kommt unter anderem von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern. Unmittelbar nach dem Beginn des Krieges stellten sie in Kooperation mit dem DRK-Landesverband eine Spendeninitiative auf die Beine. Die genossenschaftlichen Kreditinstitute spendeten gemeinsam insgesamt 50.000 Euro an das DRK in MV.

„Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und wollen mit unseren Spenden zu den vielfältigen Hilfsmaßnahmen im Land beitragen“, sagt Henry Brackrogge, Sprecher der Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern. „Das DRK leistet hier vor Ort unglaublich wertvolle Arbeit bei der Hilfe für die betroffenen Menschen, die wir als regionale Genossenschaftsbanken selbstverständlich unterstützen. Wir helfen, wenn Hilfe gebraucht wird.“

„Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist“, sagt Werner Kuhn, Präsident des DRK-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. „Auch, wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe zu unterstützen. Die Spenden werden für Lebensmittel, Medikamente, für die Ausstattung der Notunterkünfte und für die Betreuung der vielen Kinder und Jugendlichen verwendet. Auch für die Ausbildung zur Ersten Hilfe sollen die Gelder eingesetzt werden, denn die Kurse sind wichtig für die Ukrainer, um sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren und so beispielsweise den Führerschein erwerben zu können“, ergänzt Kuhn.

Bei der Spenden-Initiative kann jeder mitmachen. Gespendet werden kann an den DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit einer Überweisung an die IBAN DE90 1002 0500 0003 8862 00 (Stichwort: Ukraine). Wer eine Spendenbescheinigung wünscht, kann entweder seinen Namen und seine vollständige Anschrift im Verwendungszweck der Überweisung ergänzen oder sich nachträglich an den DRK-Landesverband wenden.

Bildautorin:  Franziska Krause, DRK-Kreisverband OVP-HGW