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Erstes Norddeutsches Biwak

300 Engagierte trainieren den Ernstfall

Mit dem ersten Norddeutschen Biwak wird erstmals eine länderübergreifende Ausbildungsplattform geschaffen. Biwak steht für Feldlager.  Ein solches wird vom 30. September bis 2. Oktober in Demen entstehen. An drei Tagen trainieren 300 Helfer des Zivil- und Katastrophenschutzes in umfangreichen Modulen. Alles dafür, um auf den Ernstfall gut vorbereitet zu sein und den Bevölkerungsschutz in Deutschland zu stärken.

Ob Flüchtlingsbewegung 2015, Tornado in Bützow, Waldbrand in Lübtheen, Corona-Pandemie, Flutkatastrophe im Ahrtal oder Folgen des Ukrainekrieges: es braucht neben dem Brandschutz einen leistungsstarken zivilen Bevölkerungsschutz. Und zwar über die Grenzen einzelner Bundesländer hinaus und einer, der auf zukünftige Einsatzlagen vorbereitet ist.

Das erste Norddeutsche Biwak zahlt darauf ein und schafft eine länderübergreifende Ausbildungsplattform. Rund 300 Helfer werden befähigt, autark und sicher mit der vorhandenen Katastrophenschutztechnik im Gelände zu arbeiten. Kulisse des beachtlichen Feldlagers ist das ehemalige Militärgelände in Demen. Vom 30. September bis 2. Oktober trainieren hier Ehrenamtliche aus allen norddeutschen Bundesländern aller Hilfsorganisationen, des Teams MV und auch engagierte Bürger. 

Die Helfer qualifizieren sich in verschiedenen Modulen, zum Beispiel in:

  • Einsatztechnik und Sicherheit
  • psychosoziale Notfallversorgung und Führungskräfte-Fortbildung
  • Betreuung und Versorgung durch Feldküchen
  • Wassergefahren und Erste Hilfe
  • Survivaltraining XXL und Umgang mit Tod in großen Lagen